jakobsweg-muschel

Jakobsweg 2009

In vielen Erzählungen von Menschen, die den Jakobsweg gegangen sind hört man die Umschreibung, dass der Pilgerweg einen fesselt und beeinflusst.

 Als ich von meiner Reise 2007 zurückkam, kann ich mich erinnern, dass ich die Frage gestellt bekam, obich mein Leben nun nach den Erfahrungen von sechs Wochen und 1000 Kilometern Jakobsweg verändern würde und ich antwortete nur: "Nein, was sollte sich denn ändern?"

Welch enormen Einfluss die Erfahrungen auf meinem Pilgerweg in den folgenden Wochen und Monaten auf mich haben würden, konnte ich noch nicht ahnen.

kate

Es ergaben sich Begebenheiten und "Zufälle", die mich, obwohl fern vom Weg, ihm doch immer näher brachten. Da waren die lobenden und ermutigenden Emails und Nachrichten von Besuchern meiner Internetseite und Kunden, die meine Audio-CD, bzw. meine DVD angeschaut hatten, die mich u. a. auch ermunterten, mein Buch zur Reise zu schreiben, sowie die zahlreichen ausschließlich positiven und liebevollen Kontakte, die mit dem Jakobsweg zu tun hatten, die in mir mehr und mehr den Wunsch aufkommen ließen, wieder auf den Weg zu gehen.

Ich verspürte eine Art Sehnsucht, wann immer ich mich mit dem Thema Jakobsweg beschäftigte. Die meiste Freude verspürte ich immer, wenn ich erkannte, dass ich Menschen den Jakobsweg näher bringen konnte. Meine Ausführungen veranlasste manche sogar dazu, sich auf den Weg zu machen. Dann bedankten sich so viele Menschen bei mir für die Gelegenheit den Weg einmal "live" miterleben zu können, obwohl sie sich selbst aus den verschiedensten Gründen nie auf die Reise machen konnten.

Mein Leben veränderte sich - ganz langsam. Und die Dinge, die sich privat und beruflich scheinbar zufällig ergaben, brachten mich zielstrebig zurück auf den Weg. Im Frühjahr 2009 machte ich mich wieder auf nach Spanien, um dort meine 1000 Kilometer auf dem 1000-jährigen Weg wieder unter die Füße zu nehmen.

Hier gehts zu den Live- Berichten